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26.05.2017 (Quelle:Manfred-Sauer-Stiftung; Ansprechpartner: Veronika Geng / 06226-9602530)

Gesunde Küche – auch für Menschen mit Querschnittlähmung

Greifreifen präsentiert die Buch Neuerscheinung bei Manfred Sauer Stiftung: Gesunde Küche – auch für Menschen mit Querschnittlähmung, Seite 1

Greifreifen präsentiert die Buch Neuerscheinung bei Manfred Sauer Stiftung: Gesunde Küche – auch für Menschen mit Querschnittlähmung, Seite 2

 

Die Themen Ernährung und Verdauung beschäftigen Menschen mit Querschnittlähmung ein Leben lang! Essgewohnheiten, Lebensumstände und die Lebensmittelauswahl sind nur einige wichtige Einflussgrößen, die den Betroffenen häufig nicht ausreichend bekannt und bewusst sind.

Daher ist es ein Ziel der Manfred-Sauer-Stiftung, sich mit dem Beratungszentrum für Ernährung und Verdauung Querschnittgelähmter diesem Thema zu widmen. Ein Beitrag hierzu sind die beiden nun vorliegenden Bücher QUERSCHNITT ERNÄHRUNG und QUERSCHNITT KOCHEN. Somit sind im deutschsprachigen Raum erstmals zwei Bücher erschienen, die sich im speziellen mit der Ernährung von Menschen mit Querschnittlähmung befassen.
Die Autorinnen Veronika Geng und Claudia Hess haben ihr umfangreiches Wissen aus der jahrelangen Beratung von Para- und Tetraplegikern zu den Themen Ernährung und Verdauung zusammengetragen und mit zahlreichen Grafiken und Fotos in dem Band „Querschnitt Ernährung“ aufbereitet. In dem Buch findet sich das Ernährungskonzept für eine ausgewogene und gesunde Ernährung für Menschen mit Querschnittlähmung. Die Autorinnen haben umfassende Hintergrundinfos zum Energie- und Nährstoffbedarf von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern sowie wertvolle Tipps und Tricks für das Kochen zusammengestellt. Auch die speziellen Hilfsmittel sowie die barrierefreie Kücheneinrichtung dürfen da nicht fehlen.
Natürlich darf es nicht allein bei der Theorie bleiben. Gemeinsam mit dem Koch Wolf Schönmehl, der bereits am Heidelberger Schloss Restaurant den Schneebesen schwang, entstanden genau solche Rezepte, die den Genuss perfekt machen. Das hochwertig gestaltete Kochbuch „Querschnitt Kochen“ präsentiert 150 Rezepte. Alle Gerichte wurden von der Köchin der Manfred-Sauer-Stiftung Melanie Hömme-Gilliar gekocht und durch die Fotografien von Sabine Kress dargestellt. Der Anspruch für alle Gerichte: unkomplizierte Zubereitung, wertige Zusammensetzung der Nährstoffe, dabei kalorienbewusst und schmackhaft. So ist Kochen
keine Hexerei.
Der gebratene Zander auf Mangold verträgt sich überraschend gut mit Haferkleie, die göttlichen Heidelbeerpfannkuchen kommen unter Einsatz von Dinkelmehl und Chiasamen daher und das rheinische Gericht „Himmel und Erde“ harmoniert perfekt mit verdauungsfördernden Leinsamen.

 

Wer so kocht, kommt in den Genuss einer großen Vielfalt von Geschmackserlebnissen und Aromen und beherzigt dabei fast unbemerkt wichtige Grundlagen für eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung und geregelte Verdauung:

• Sachbuch „Querschnitt Ernährung“; gebunden; 128 Seiten
• Kochbuch „Querschnitt Kochen“; gebunden; 248 Seiten

Durch die Förderung der Manfred-Sauer-Stiftung erhalten Sie beide Bände zusammen zum Preis von 15,- Euro inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten.
Veronika Geng, Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin (MHsc/MNSc) und Gesundheitsund Krankenschwester, leitet das Beratungszentrum für Ernährung & Verdauung Querschnittgelähmter der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach bei Heidelberg.
Claudia Hess ist Diätassistentin und Ernährungsberaterin/DGE. Als Mitarbeiterin des Beratungszentrums für Ernährung & Verdauung Querschnittgelähmter berät sie Para- und TetraplegikerInnen und leitet Ernährungsworkshops.

 

 

12.03.2017 (Quelle: t-online.de/gesundheit/gesund-leben)

Neues Gesetz: Dafür bekommen Sie Geld von Ihrer Krankenkasse

Gesetzlich Krankenversicherte erhalten Erleichterungen! In Zukunft werden benötigte Hilfs- und Heilmittel per Gesetzt leichter bewilligt. Die Qualität der verschriebenen Maßnahmen wird dabei im Vordergrund stehen. Außerdem wird eine zusätzliche Entbürokratisierung angestrebt.

Durch die Stärkung des neuen Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes soll der Zugang für die Versicherten zu den richtigen Medikamenten erleichtert und diese finanzielle Unterstützung durch die Kassen soll ein mehr selbstständiges Leben der Versicherten ermöglichen. Dazu werden neben Sehhilfen auch Rollstühle, Hörgeräte, Inkontinenzhilfen und andere Heil- und Hilfsmittel von den Krankenkassen bezuschusst.

Leistungsträger - Krankenkassen und Leistungserbringer – Ärzte, Apotheker, Therapeuten und Sanitätshäuser sollen ihre Kunden und Patienten besser und freiwillig beraten. Nicht der Patient muss sich in Zukunft selber über Bezuschussungen informieren sondern die Beratung muss über alle, dem Patienten zustehende Leistungen freiwillig und umfassend informieren. Diese soll den Betroffenen vor ungerechtfertigten Mehrkosten schützen.

Der Bundesrat hat dies Gesetz gebilligt und es tritt am 11.03.2017 in Kraft.

Gehhilfen, Rollstühlen, Hörgeräten und Heilmittel

Das Hilfsmittelverzeichnis des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen muss demnach überarbeitet, erweitert und dann ständig aktualisiert werden. In diesem Verzeichnis werden sämtliche Hilfsmittel gelistet, welche von den Krankenkassen bezuschusst werden. Durch diese Erweiterung soll es den Versicherten ermöglicht werden, den Alltag weitgehend ohne fremde Hilfe zu meistern.

Das bedeutet Hilfsmittel wie z. B. Rollstühle, Prothesen und Hörgeräte, die der Prävention und Rehabilitation dienen werden ab März 2017 von den Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen. Außerdem soll neben den Kosten auch die Qualität der Hilfsmaßnahmen bei der Bewilligung mit berücksichtigt werden. Dies ließ Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, verlauten.

"Blankoverordnung" sind erlaubt

Die Leistungserbringer – Sanitätshäuser und Therapeuten, entscheiden nun über die Dauer oder die Häufigkeit der verschriebenen Therapien wie z.B. Ergotherapie, Physiotherapie oder Logopädie.

Dazu füllt der behandelnde Arzt des Kassenpatienten eine Verordnung aus ohne darin Angaben über die Häufigkeit oder Dauer der Leistungen vorzugeben. Dies zu entscheiden obliegt dann dem Therapeut oder Leistungserbringer, welcher die Werte nach seinem Ermessen eintragen kann.

Das bedeutet für den Patienten erhebliche Erleichterungen denn nun können verordnete Therapien und Leistungen ohne jeweils neue Rezepte vom Arzt über mehrere Wochen oder Monate durchgeführt werden und auch die Häufigkeit von Anwendungen bestimmt der Therapeut in Absprache mit dem Patienten. Unnötig häufige Arztbesuche entfallen somit und entlasten Patienten und Ärzte.

Kontrolle durch die Krankenkassen

Die Krankenkassen sind angehalten die neuen Pflichten der Leistungserbringer zu überprüfen. Dazu werden Stichproben durchgeführt deren Abläufe in der nächsten Zeit vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen bekannt gegeben werden.
Insgesamt wird die Stellung der Krankenkassen durch das neue Gesetz geschwächt. Ihr bisheriger Einfluss aufgrund von vorgegebenen Budgets und Honorare pro Patient pro Quartal auf die Dauer und Häufigkeit von Anwendungen wurde zum Vorteil des Patienten eingeschränkt

Was bedeutet das für die Betroffenen?

Durch das neue Gesetz werden Diagnosen nicht mehr nach den Vorschriften und deren Budgets ausgerichtet sondern werden verstärkt den Bedürfnissen jedes einzelnen Kassenpatienten ausgerichtet.

 

 

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