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Entschuldigung, könnten sie mir mal helfen …?

 

Die Gründe, warum es zu Lähmungen, speziell zu Querschnittlähmungen kommt, sind vielfältig. Immer jedoch liegt eine Störung des Datenaustauschs, besser des Signalflusses zwischen Gehirn und den Empfängern dieser Daten vor. Dabei betrifft diese Störung den Signalfluss in beiden Richtungen.

Was das bedeutet ist dem unbeteiligten Betrachter in der Regel nicht bewusst. Dieser sieht meist einen Menschen im Rollstuhl, sieht darin jemanden, der seine Beine nicht bewegen kann.

Aber das ist leider viel weniger als nur die halbe Wahrheit. Denn die Auswirkungen einer Querschnittlähmung sind in den meisten Fällen sehr viel komplexer.

Sie werden an dieser Stelle bereits gemerkt haben, dass diese Beschreibung wage halten ist, ja, gehalten werden muss. Denn keine Querschnittlähmung ist so wie die andere!

Jeder einzelne Betroffene hat ein ganz individuelles Ausfallerscheinen, ein individuelles Empfinden und ein individuelles Umgehen mit seiner Lähmung. Somit wirkt sich die Querschnittlähmung auch ganz individuell auf den Betroffenen aus, sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht.

Dieses spezielle und dennoch sehr breite Themenfeld möchte sich der „Greifreifen“ zu Eigen machen um gerade auch aus der Sicht von Betroffenen zu einem besseren allgemeinen Verständnis zu führen.

Ein Mensch mit dem Handicap einer Querschnittlähmung und der Notwendigkeit einen Rollstuhl benutzen zu müssen möchte gerne so eigenständig, selbstbestimmt und autark wie möglich leben. Dazu braucht diese Gruppe von Betroffenen aber umso mehr allgemeines Verständnis und allgemeines Wissen nicht nur über einen solchen Zustand und der individuell unterschiedlich verbleibenden Möglichkeiten sondern auch darüber, wie es zu sowas kommen kann.

 

 

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